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Mit Plan statt Aktionismus: Ihr Marketing-Jahresplan 2026 für starke Bestandskundenbindung

Dez. 21, 2025 | Digitaldruck, Marketing

Der Sommer war gnadenlos heiß, das Telefon still. Und doch hatten Ihre Kunden ein Lächeln im Gesicht – wegen eines simplen Wassereises im Briefkasten. Kein großes Budget, keine extravagante Kampagne. Nur eine unerwartete, persönliche Geste mit einer klaren Botschaft: Wir denken an Sie.

Solche Momente bleiben hängen. Sie zeigen, wie wirksam durchdachte Bestandskundenkommunikation ist – vor allem, wenn sie Teil eines Plans ist. Genau darum geht es 2026: weg von Einzelaktionen, hin zu einer Strategie, die Print und Digital verbindet, Touchpoints intelligent taktet und messbar auf Umsatz und Bindung einzahlt.

Warum 2026 ohne Plan teuer wird – Ohne Struktur verpuffen Mailings, Newsletter und Social Posts.
– Ihre Zielgruppen sind unterschiedlich weit in der Customer Journey – Exit-Points sind Pflicht, sonst nerven Sie Hot Leads mit kalten Strecken.
– Bauchgefühl ersetzt keine Kennzahlen. Wenn 500 Leads kommen und niemand kauft, stimmt das Angebot, die Sequenz oder das Targeting nicht.

 

Ihr Fahrplan: drei Projekte, die tragen

1) Kundenbetreuung mit System

Ziel: Bindung steigern, Zusatzumsätze generieren, echte Partnerschaft leben.

So setzen Sie es um:
– ICP schärfen: Wer passt wirklich? Segmentieren Sie nach Potenzial, Branche, Kaufverhalten und Zielen.
– Crossmedial kommunizieren:
      – Monatlicher Newsletter mit klarem Fokus (Case, Angebot, Know-how).
      – Saisonale Aktion(en) mit Überraschungseffekt (z. B. praktische Give-aways per Post – nicht beliebig, sondern relevant).
      – Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke als wiederkehrende „Traditionen“ – persönlich, hochwertig, markenkonform.
      – Ein jährliches Strategietelefonat oder Vor-Ort-Gespräch: Kein Projekt-Update, sondern Ausrichtung. Ziele, Verantwortlichkeiten, gemeinsame Roadmap.
     – Storytelling + Verkaufspsychologie: Erzählen Sie anfassbare Kundengeschichten, formulieren Sie Nutzen statt Features, nutzen Sie soziale Beweise (Referenzen, Mini-Case-Studies).
     – Exit-Points: Interessenten, die früh konvertieren, aus der Strecke nehmen – und in Onboarding/Up-Sell-Flows führen.

Kennzahlen: 

– Öffnungs-/Klickrate (Newsletter), Response-Quote (Mailings), Teilnahmequote (Gespräche), NPS/Feedback, Cross-Sell/Up-Sell-Rate, Churn-Rate.

2) Produktlaunch mit fünf Stufen Ziel: New Business im Bestand heben und Conversions sauber tracken.

Eine Beispiel-Sequenz: 

– Stufe 1: Postkarte – kurzer Nutzen, klare Call-to-Action.
– Stufe 2: Broschüre – konkrete Anwendungsfälle, Proof, Konditionen.
– Stufe 3: Webinar – Live-Demo, Fragen, Einwandbehandlung.
– Stufe 4: Persönliches Gespräch – Bedarf klären, Angebot platzieren, Abschluss
– Stufe 5: Follow-up + Zufriedenheitsumfrage – lernen, optimieren, referenzieren.

Kanäle:
– Print (Postkarte, Broschüre) für haptische Aufmerksamkeit.
– E-Mail-Funnel und Landingpage für Tiefe und Messbarkeit.
– LinkedIn/Shorts für Reichweite und Social Proof.

Kennzahlen:
– Anmeldungen, Teilnahmequote, Terminquote, Angebotsquote, Conversion-Rate, CAC pro Segment, Time-to-Close.

3) Reaktivierung „schlafender“ Kunden 

Ziel: Inaktive Kontakte zurückholen – mit Relevanz statt Rabattschlacht.

Dreistufiger Aufbau:
– „Wir vermissen Sie“: wertschätzend und konkret – was hat sich verbessert, was ist neu?
– „Warum überhaupt (wieder) drucken?“: Nutzen-Argumente, crossmediale Cases, ROI-Beispiele.
– Aktivierungsangebot: Ein kleines, passendes Geschenk oder Testpaket, das zeigt, was Print in Kombination mit Digital leisten kann.

Wichtig:
– Gründe für Inaktivität verstehen (Preis? Timing? Angebot? Konkurrenz?).
– A/B-Tests für Betreffzeilen, Angebote, Incentives.
– Saubere Segmentierung (z. B. Branche, Ticket-Historie, Warenkorb).

Kennzahlen:
– Reaktivierungsquote, Warenkorbwert, Wiederkaufrate, Antwortgründe (qualitativ), Kosten pro Reaktivierung.

So bleibt Ihr Marketing 2026 wirksam 

– Plan statt Zufall: Legen Sie Ziele, Budgets, Frequenzen und Verantwortlichkeiten fest.
– Crossmedial denken: Print + E-Mail + Social + persönliche Gespräche – mehrere Sinne, mehr Erinnerungsanker.
– Touchpoints dosieren: Manche brauchen 12 Berührungspunkte, manche 3. Steuern Sie nach Verhalten.
– Traditionen pflegen, Überraschungen dosieren: Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke als Fixpunkte, spontane Aktionen als Wow-Moment.
– Messbar machen: Ohne KPIs bleibt’s Gefühl. Mit KPIs wird’s Wachstum.
– Kundenfeedback einsammeln: NPS, kurze Umfragen, Gespräche – und das Gelernte konsequent umsetzen.

Praxisbeispiel, das bleibt

Das erwähnte Wassereis im Hochsommer war mehr als ein Gag. Es war: 

– Segmentgerecht (Bestandskunden).
– Relevanzgetrieben (Hitzewelle).
– Haptisch und einprägend (Print-Verpackung, klare Botschaft).
– Messbar (Response, Folgeaufträge, Erwähnungen).

Genau so entsteht eine Markenbeziehung, die trägt – nicht über die nächste Kampagne, sondern über Jahre.

Wenn Sie Ihre Planung für 2026 noch vor sich herschieben: Starten Sie mit einem einfachen, praxistauglichen Planungstool, definieren Sie Ihre drei Kernprojekte, und bauen Sie für jedes Projekt eine mehrstufige, messbare Strecke. So wird aus guter Absicht schlüssige Ausführung.

Wenn wir Sie unterstützen dürfen, melden Sie sich gerne bei uns.

Wir haben dafür, zusammen mit KMUs, ein leistungsstarkes Tool entwickelt. Aus der Praxis für die Praxis.

Zum Podcast PRINTSPIRATION:

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